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G.I.B. meldet:
“Bildungsprämie” wird verlängert
Bereitgestellt vom InfoWeb Weiterbildung
IHK-Umfrage: Weiterbildung zahlt sich oft in barer Münze aus
Lesen Sie den aktuellen Artikel zur IHK-Umfrage aus der Zeitschrift Ostwestfälische Wirtschaft 03/11.
- Demografische Entwicklung erreicht den Weiterbildungsmarkt
Demografische Entwicklung erreicht den Weiterbildungsmarkt
Jeweils rund ein Viertel der Weiterbildungsanbieter will innerhalb der nächsten fünf Jahre Angebote zur Qualifizierung für altersgerechtes Arbeiten im Betrieb, zum Transfer des Erfahrungswissens ausscheidender Mitarbeiter/-innen oder zur erfolgreichen Bewältigung des demografischen Wandels in Betrieben einführen. Die Branche sieht in derartigen, […
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Weiterbildung gegen Fachkräftemangel
Über die Existenz eines Fachkräftemangels wurde in Deutschland viel diskutiert. Eine repräsentative Studie unter Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 150 Mitarbeitern, die forsa im Auftrag desILSInstitut für Lernsysteme und der Europäischen Fernhochschule Hamburg durchführte, kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Acht von zehn Personalern bestätigen, dass die Rekrutierung von Fachkräften in den letzten Jahren schwieriger geworden ist. Große Unternehmen spüren die Folgen dabei besonders deutlich. Während in mittleren Betrieben 76 Prozent der Befragten Auswirkungen des Fachkräftemangels auf ihr Unternehmen bestätigen, sind es in Firmen mit mehr als 300 Mitarbeitern sogar bereits 86 Prozent.
»Der Fachkräftemangel ist ganz klar in den Unternehmen angekommen. Entscheidend ist jetzt, wie diese damit umgehen und welche Maßnahmen sie ergreifen, um weiterhin hochqualifizierte Mitarbeiter zu finden – und langfristig an sich zu binden«, bringt Ingo Karsten, Geschäftsführer desILS, die aktuellen Herausforderungen auf den Punkt. Acht von zehn Personalern sehen in flexiblen Arbeitszeiten eine Möglichkeit, begehrten Fachkräften den entscheidenden Mehrwert zu bieten. Darüber hinaus bewerten 71 Prozent der Personalverantwortlichen umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten als (sehr) wichtig im Wettbewerb um die klügsten Köpfe. Fortbildungsangebote liegen damit nach Einschätzung der Personalverantwortlichen auf einer Stufe mit hohen Gehältern und leistungsbezogenen Prämien.»Unternehmen, die berufsbegleitende Weiterbildungen ermöglichen, gewinnen doppelt«, erläutert Ingo Karsten.»Sie sind attraktiv für engagierte Talente, die sich noch weiterentwickeln möchten – und profitieren gleichzeitig von dem ständig erweiterten Know-how ihrer Mitarbeiter.«Wer dabei auf Fernlernen setzt, profitiert von der Parallelität von Fernstudium und Beruf. Sieben von zehn Befragten schätzen an dieser Lernmethode, dass neu erworbenes Fachwissen unmittelbar in der beruflichen Praxis genutzt werden kann.
Gezielt die Rahmenbedingungen den Bedürfnissen der Mitarbeiter anzupassen, ist eine weitere Möglichkeit, dem Fachkräftemangel effizient zu begegnen. Insbesondere im Hinblick auf die Arbeitszeiten von weiblichen Mitarbeitern halten 96 Prozent der Personaler die Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle für eine geeignete Lösung. So lässt sich zum Beispiel eine frühzeitige Rückkehr aus Elternzeiten realisieren. Diese können darüber hinaus mit Weiterbildungen effektiv überbrückt werden – fast drei Viertel der Personalverantwortlichen sehen darin eine zusätzliche Chance. Insgesamt gilt: Wer rechtzeitig und kontinuierlich in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter investiert, wird mittel- und langfristig nicht vom Fachkräftemangel betroffen sein – dieser Ansicht sind 70 Prozent der befragten Unternehmen.
(27.01.2012,prh)
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Berufliche Weiterbildung steigert das Fachkräftepotential
Eine aktuelle Befragung deutscher Unternehmen durch denDIHKzeigt: Fachkräftemangel wird zur Innovationsbremse und gefährdet einen weiteren Beschäftigungsaufbau. Der Verband Deutscher Privatschulverbändee.V.(VDP) fordert deshalb, die Qualifizierung und Weiterbildung insbesondere von benachteiligten Jugendlichen, Erwerbslosen und älteren Arbeitnehmern zu stärken.
Jeder dritte Betrieb in Deutschland schätzt den Fachkräftemangel für die eigene wirtschaftliche Entwicklung als größtes Risiko ein. Im Jahr 2010 sagten dies nur 16 Prozent. 37 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie offene Stellen mangels geeigneter Arbeitskräfte länger als zwei Monate nicht besetzen können.»Die derzeitige Situation am Arbeitsmarkt darf nicht darüber hinweg täuschen, dass es in Deutschland immer noch eine große Zahl von Menschen gibt, die aufgrund fehlender Qualifikation keine Anstellung finden. Diese Potentiale müssen dringend durch passgenaue Qualifizierung und berufliche Weiterbildung gehoben werden«, erklärt Anja Eckert, Bundesgeschäftsführerin desVDP. An dem Mangel an Fachkräften werde die unzureichende Förderung von Personen mit Qualifizierungsbedarfen deutlich. Es sei paradox, dass die Wirtschaft einerseits händeringend qualifizierte Arbeitnehmer suche und andererseits die Mittel für berufliche Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen allein in diesem Jahr um 1,1 Milliarden Euro gekürzt würden.
Vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind die Gesundheits- und Sozialdienstleistungsbereiche. 60 Prozent dieser Unternehmen können laut Umfrage offene Stellen längerfristig nicht besetzen. Studien gehen davon aus, dass bis 2030 im Kranken- und Altenpflegebereich mehr als 860.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt werden.»Die Bundesregierung hat bei der Reform der Arbeitsmarktinstrumente im letzten Jahr eine große Chance verpasst, das Instrument der Umschulung in Kranken- und Pflegeberufen durch eine klare Finanzierungsregelung zu stärken«, so Eckert. Weiterhin finanziert die Bundesagentur für Arbeit hier nur zwei Drittel der Umschulungszeit. Nach Ansicht des VDPist dringend eine vollumfängliche Förderung notwendig:»Bei Umschülern im Kranken- und Pflegebereich sind sehr hohe Vermittlungsquoten in langfristige Arbeitverhältnisse zu verzeichnen. Das Instrument kann also optimal dazu beitragen, den Fachkräftemangel bei Gesundheits- und Sozialdienstleistern abzubauen. Deshalb muss es gestärkt werden«.
(17.01.2012,prh)
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Berufliche Weiterbildung steigert das Fachkräftepotential
Eine aktuelle Befragung deutscher Unternehmen durch denDIHKzeigt: Fachkräftemangel wird zur Innovationsbremse und gefährdet einen weiteren Beschäftigungsaufbau. Der Verband Deutscher Privatschulverbändee.V.(VDP) fordert deshalb, die Qualifizierung und Weiterbildung insbesondere von benachteiligten Jugendlichen, Erwerbslosen und älteren Arbeitnehmern zu stärken.
Jeder dritte Betrieb in Deutschland schätzt den Fachkräftemangel für die eigene wirtschaftliche Entwicklung als größtes Risiko ein. Im Jahr 2010 sagten dies nur 16 Prozent. 37 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie offene Stellen mangels geeigneter Arbeitskräfte länger als zwei Monate nicht besetzen können.»Die derzeitige Situation am Arbeitsmarkt darf nicht darüber hinweg täuschen, dass es in Deutschland immer noch eine große Zahl von Menschen gibt, die aufgrund fehlender Qualifikation keine Anstellung finden. Diese Potentiale müssen dringend durch passgenaue Qualifizierung und berufliche Weiterbildung gehoben werden«, erklärt Anja Eckert, Bundesgeschäftsführerin desVDP. An dem Mangel an Fachkräften werde die unzureichende Förderung von Personen mit Qualifizierungsbedarfen deutlich. Es sei paradox, dass die Wirtschaft einerseits händeringend qualifizierte Arbeitnehmer suche und andererseits die Mittel für berufliche Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen allein in diesem Jahr um 1,1 Milliarden Euro gekürzt würden.
Vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind die Gesundheits- und Sozialdienstleistungsbereiche. 60 Prozent dieser Unternehmen können laut Umfrage offene Stellen längerfristig nicht besetzen. Studien gehen davon aus, dass bis 2030 im Kranken- und Altenpflegebereich mehr als 860.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt werden.»Die Bundesregierung hat bei der Reform der Arbeitsmarktinstrumente im letzten Jahr eine große Chance verpasst, das Instrument der Umschulung in Kranken- und Pflegeberufen durch eine klare Finanzierungsregelung zu stärken«, so Eckert. Weiterhin finanziert die Bundesagentur für Arbeit hier nur zwei Drittel der Umschulungszeit. Nach Ansicht des VDPist dringend eine vollumfängliche Förderung notwendig:»Bei Umschülern im Kranken- und Pflegebereich sind sehr hohe Vermittlungsquoten in langfristige Arbeitverhältnisse zu verzeichnen. Das Instrument kann also optimal dazu beitragen, den Fachkräftemangel bei Gesundheits- und Sozialdienstleistern abzubauen. Deshalb muss es gestärkt werden«.
(17.01.2012,prh)
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Qualifizierung Ungelernter große Herausforderung für Aus- und Weiterbildung
BIBBlegt Analyse zur Situation ungelernter Erwerbstätiger vor
Ungelernte Erwerbstätige sind im Vergleich zu ausgebildeten Fachkräften deutlich häufiger in geringfügigen und damit zumeist auch in prekären Beschäftigungsverhältnissen anzutreffen. Ihre Erwerbstätigkeit konzentriert sich zudem auf nur wenige Berufsfelder. Dies sind Ergebnisse einer Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Situation ungelernter beziehungsweise geringqualifizierter Erwerbstätiger, die in der neuen Ausgabe von BIBBREPORT, Heft 17/12, veröffentlicht sind. Die Auswertungen lassen erkennen, dass die Erwerbssituation der Ungelernten durch den anhaltenden Abbau von Arbeitsplätzen, auf denen sie überhaupt Beschäftigung finden, zusätzlich verschärft wird. So liegt das Risiko einer Arbeitslosigkeit bei ihnen etwa dreimal so hoch wie bei Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Daran wird sich nach Auffassung vonBIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser auch durch die demografische Entwicklung grundsätzlich nichts ändern.»Gefragt sind qualifizierte Fachkräfte, die die Anforderungen am Arbeitsplatz erfüllen können. Das Risiko, dass Ungelernte auch in Zukunft keinen Zugang zum Arbeitsmarkt finden, bleibt groß.«
Nach den Daten des Mikrozensus aus dem Jahr 2007 gelten rund 5,3 Millionen Menschen als»formal nicht qualifiziert«- jeweils zur Hälfte Männer (50,8 %) und Frauen (49,2 %). Drei von vier Ungelernten haben einen Haupt- oder Realschulabschluss, rund 12 % eine Studienberechtigung und etwa jeder Sechste verfügt über keinen Schulabschluss. Unter den Ungelernten befinden sich 2,2 Millionen junge Menschen im Alter von 20 bis 34 Jahren, von denen 1,2 Millionen erwerbstätig waren.
Im Vergleich zu jungen Menschen mit Berufsabschluss kommen ungelernte junge Erwerbstätige in nur wenigen Wirtschaftszweigen unter: im Gastgewerbe (11,5 %), im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen (11,2 %), im Einzelhandel (10,8 %), in der»Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen«(9,8 %) oder im Baugewerbe (5,5 %). Auffallend ist dabei die hohe Quote der geringfügig Beschäftigten (17,7 %), während dieser Wert bei»Gelernten«bei 5,4 % liegt.
Um den künftigen Fachkräftebedarf zu sichern, muss nach den Worten vonBIBB-Präsident Esser der Anteil der Ungelernten an der Erwerbsbevölkerung nachhaltig gesenkt werden.»Etwa jeder siebte Erwerbstätige hat keinen beruflichen Abschluss. Hier liegen große Potenziale brach, die es zu fördern gilt. Die Qualifizierung dieser Zielgruppe ist die große Herausforderung für die Aus- und Weiterbildung.«Es gelte, die vorhandenen beziehungsweise informell erworbenen Kompetenzen von Ungelernten besser zu erfassen und systematische Qualifizierungen darauf aufzubauen.
»Angesichts der Vielfalt und Unterschiedlichkeit dieser Zielgruppe sind flexible Qualifizierungsangebote erforderlich, die einen niedrigschwelligen Einstieg erlauben und bis zu einem anerkannten Berufsabschluss führen können«, so Esser weiter. Hier sollten sich Bildungsanbieter und Betriebe in Zukunft verstärkt engagieren. Notwendig seien Qualifizierungskonzepte»von unten nach oben«. So könnten bislang ungelernte Erwerbstätige durch geeignete - möglichst betriebsnahe - Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu Fachkräften aufsteigen und für Entlastung auf der Fachkräfteebene sorgen.
Hinweis:
Als»Ungelernte« werden»nicht formal qualifizierte, (erwerbsfähige) Personen« bezeichnet, die keine duale oder schulische Berufsausbildung beziehungsweise kein Fachhochschul- oder Hochschulstudium abgeschlossen haben. Auch Personen mit einer»Anlernausbildung«, beruflicher Grundbildung oder mit einem Praktikum gelten als»nicht formal qualifiziert«.Die Ergebnisse der neuenBIBB-Studie sind veröffentlicht in BIBBREPORT, Heft 17/12:»Erwerbstätigkeit ohne Berufsabschluss - Welche Wege stehen offen?«. Die Ausgabe kann kostenlos heruntergeladen werden.
(20.01.2012,prh)

