Kreativität, Effektivität und Effizienz – für Ausbildende seit je her Erfolgsfaktoren ihres Wirkens. Impulse für ihren Fundus an Methoden und Werkzeugen holten sich Teilnehmende beim BOW-Arbeitskreis Ausbildung vom 10. Juni 2026.

In den Räumen der ADU Urban Service Gruppe in Paderborn als Gastgeber bewegten sich die Themen zwischen analoger und digitaler Welt.

Mit der Vorstellung der Methode „Lego® Serious Play®“ gab Simone Heuwinkel von der IHK-Akademie Ostwestfalen mit eingestreuten Übungsaufgaben und Beispielen aus der eigenen Erfahrung den Teilnehmenden Anregungen für deren Ausbildungsalltag. Erstaunlich, wie mit dem geringem Aufwand weniger Bausteine Kreativität entfesselt und Problemlösungswege gefunden werden! Beim eigenen Tun erlebten die Teilnehmenden, wie das spielerische  „Denken mit den Händen“ auch Auszubildenden neue Perspektiven bringen kann.

Den Wechsel in die digitale Welt begleitete anschließend Ulrike Dolle vom ADM-Institut. Das Künstliche Intelligenz auch in der Ausbildung kein Zukunftsthema mehr ist, sondern schon längst vielfältige Möglichkeiten – Chancen und Risiken – für alle Beteiligten bietet, machte sie an zahlreichen Beispielen deutlich. Für Ausbildende wichtig: Dabei mit den anvertrauten jungen Menschen mindestens auf Augenhöhe zu bleiben! KI zur eigenen Unterstützung zu nutzen, ohne Verantwortung, pädagogische Einordnung und Qualitätsprüfung aus der Hand zu geben, ist möglich!

Ergänzend zu dieser Einstimmung lieferte Benedikt Krüger-Vollmari, Leiter Technische Ausbildung der PTx Trimble GmbH, mit einem zwar kurzen, aber lebhaften und engagierten Vortrag Beispiele, wie KI schon heute in der Ausbildung genutzt werden kann. Man spürte Kompetenz und Begeisterung für den Gegenstand!

Um die gewonnen Eindrücke in die Praxis zu transferieren, bot Ulrike Dolle abschließend den Teilnehmenden in vier Arbeitsgruppen Gelegenheit, über Anwendungsmöglichkeiten im eigenen Ausbildungsalltag zu reflektieren. In kurzer Zeit entstanden praxisnahe Ergebnisse, die der Gesamtgruppe vorgestellt wurden.

Fazit der Teilnehmenden: Ein Arbeitskreis, der neben wertvollen Impulsen auch Gelegenheit zum fachlichen Austausch bot.